Katastrophenhunde
Katastrophenhunde sind dazu ausgebildet, unter Trümmern oder Geröll verschüttete Personen zu lokalisieren und dem Hundeführer durch Bellen und Verharren anzuzeigen. Sie arbeiten selbständig und sehr ausdauernd und lassen sich weder durch vielfältige Gerüche noch durch Lärm, Menschen oder Esswaren in ihrer Arbeit ablenken.
Ausbildung und Anforderungen
Die Ausbildung zum einsatzfähigen Katastrophenhundeteam ist lang und dauert in der Regel drei bis fünf Jahre. Begonnen wird damit häufig bereits im Welpen- oder Junghundealter. Folgende Anforderungen werden an einen Katastrophenhund gestellt: Arbeitsfreude und unerschütterlicher Arbeitswille, Gesundheit, Beweglichkeit und Belastbarkeit (körperlich und mental). Grösse oder Rasse spielen eine untergeordnete Rolle.
Ausbildungsgelände
Katastrophenhunde trainieren in Zivilschutzzentren, Übungsdörfern der SchweizerArmee, Firmenarealen, Recyclinganlagen etc. Am realitätsnahesten lassen sich Übungen in Abbruchobjekten gestalten.





