Technische Ortung
Zur Unterstützung im Katastropheneinsatz bildet REDOG Spezialisten für die technische Ortung aus. Sie werden aus der Reihen von REDOG rekrutiert und können mit dem technischen Ortungsgerät (Mikrofone, Kameras) eingesetzt werden, wo die Trümmerlage einen Zugang für Hunde verunmöglicht. Das Ziel ist es, die Lage der verschüttete Person mit allen Ortungsmethode (Hunde und technische Ortung), so schnell und präzis wie möglich zu finden, um eine schnelle und effiziente Rettungsaktion zu ermöglichen.
Arbeitstechnik
Das Ortungsteam aus 2 Personen wird entweder von einem Equipenleiter, den Rettungstruppen, dem Chef Ortung oder dem Chef Einsatz angefordert. Nach der Information durch den Schadenplatzberater, allfälligen Zeugen und der Abklärung objektiver Gefahren auf dem Schadenplatz wird nach der Trümmerbegehung das taktische Vorgehen festgelegt. Dabei werden der Suchbereich für die Grobsuche und die Anzahl der einzusetzenden Körperschall-Sensoren bestimmt sowie die externen Lärmquellen (z. B. Kompressoren) vorübergehend eliminiert.
Wird ein Signal geortet, erfolgt die Interpretation durch das Ortungsteam (Art des Geräusches, Distanz, Vorhandensein eines Hohlraumes usw.). Der entsprechende Sensor wird als Referenz für die nun einsetzende Feinsuche eingesetzt. Die Feinsuche basiert auf dem System einer Kreuzpeilung und wird von den oberen Schichten des Trümmerfeldes in die Tiefe verlegt. Sie erfolgt bis zur Lokalisierung der verschütteten Person und setzt eine intensive Gehörschulung, gute Kenntnis der Leitfähigkeit von Materialien und eine hohe Konzentrationsfähigkeit voraus.
Anforderungen
Die Ortungsspezialisten sind Hundeführer/Hundeführerinnen, REDOG-Mitgliedern oder Videospezialisten und Retter der Rettungskette Schweiz. Die Gruppenmitglieder haben Einsatzerfahrung und sind vertraut mit der Arbeitsweise der Rettungskette und der Zusammenarbeit der verschiedenen Partner.





