Anforderungen
Interessierte Personen sind herzlich eingeladen, nach Absprache mit der Übungsleitung, als Zuschauer an einer unserer Übungen teilzunehmen.
Allgemeines
Zeitaufwand und Voraussetzungen
Jeder Hundeführer der sich mit seinem Hund für die Ausbildung zum Katastrophenhund oder Geländesuchhund interessiert, sollte sich bewusst sein, dass hinter dieser anspruchsvollen Aufgabe ein sehr grosser ideeller und zeitlicher Aufwand steckt. Es werden für Trainings und Übungen grosse Strecken mit dem eigenen Auto zurückgelegt und oft wird bei misslichen Wetterverhältnissen trainiert. Dies darf einen angehenden KH- oder GS-Hundeführer und dessen Hund nicht abschrecken.
Als allgemeine Voraussetzungen für den guten K- oder GS-Hund gelten folgende Regelungen:
- mittlere Körpergrösse (keine Zwerghunde, keine Riesenhunde)
- gute Beziehung zum Hundeführer, guter Appell
- freundliches und sicheres Wesen, nicht aggressiv, nicht ängstlich
- Sicherheit bei Einwirkung von Lärm, Geräuschen, im Dunkeln oder in engen Räumen
- temperamentvolle, neugierige, gut motivierbare Hunde
- verfressen oder verspielt (am besten beides!)
Voraussetzungen für Hundeführer/in:
- gute körperliche Konstitution (für den Bereich GS: Geländegängigkeit auch in alpinem Gelände)
- Teamfähigkeit
- Freude an der Arbeit mit Hunden
- Geduld, Ausdauer, Konsequenz, Zielstrebigkeit
- keine Angst in Trümmerlöchern, oder alleine im Wald zu liegen
- wetterfest, nicht schmutzempfindlich
- Mindestalter 18 Jahre
- mobil mit Personenwagen
Die Übungsleitung kann nach Rücksprache mit der RG-Leitung von dieser Regelung abweichende Entscheide treffen.
Bereich Katastrophenhunde KH
Als Minimalanforderung in der Sparte Katastrophenhund (KH) wird folgendes vorausgesetzt:
- erfolgreich, mit AKZ abgeschlossene SKG-Prüfung in einer Sparte in welcher Unterordnung verlangt wird (z.B. BH, SanH, SchH, VPG, etc.)
- der HF soll mit seinem Hund aktiv Hundesport betreiben
- Für Hundeführer, welche bereits erfolgreich SKG-Prüfungen absolviert haben (AKZ), besteht die Möglichkeit, bereits vor der ersten Prüfung mit einem jungen Hund an Übungen der RG OS teilzunehmen.
Nach einem Jahr findet ein Übertrittstest statt. Dieser ist dem Ausbildungsstand des Hundes angepasst und umfasst folgende Aufgaben:
- Anzeige am Anzeigeloch
- einfache Personensuche in Randtrümmergelände
- Hindernisse
- Detachieren
Nach erfolgreich bestandenem Übertrittstest wird der HF als Mitglied in die Regionalgruppe Ostschweiz aufgenommen.
Innerhalb dieses ersten Jahres behält sich die Übungsleitung vor, einzelne HF und Hunde, die sich für die Ausbildung zum KH-Team nicht eignen, vom Übungsbetrieb auszuschliessen.
Ziel unserer Trainings sind einsatzfähige KH-Teams!
Bereich Geländesuchhunde GS
Als Minimalanforderung in der Sparte Geländesuchhund (GS) wird folgendes vorausgesetzt:
- erfolgreich, mit AKZ abgeschlossene SKG-Prüfung in einer Sparte in welcher Unterordnung verlangt wird (z.B. BH, SanH 1 oder SH).
- der HF soll mit seinem Hund aktiv in einer SanH- oder SH-Trainingsgruppe trainieren, damit wöchentliches Training gewährleistet ist.
Nach einem Jahr findet ein Übertrittstest statt. Dieser umfasst folgende Aufgaben:
- Absuchen eines Geländeabschnittes (120 x 200 m) nach 2 Personen
- Absuchen eines Geländeabschnittes (120 x 100 m) nach 1 Rucksack
- Führigkeit auf Distanz
Hat der HF vor dem Eintritt eine SanH oder SH-Prüfung erfolgreich (AKZ) absolviert, kann auf den Übertrittstest verzichtet werden.
Nach bestandenem Übertrittstest wird der HF als Mitglied in die Regionalgruppe Ostschweiz aufgenommen.
Innerhalb des ersten Jahres behält sich die Übungsleitung vor, einzelne HF und Hunde die sich für die Ausbildung zum GS-Team nicht eignen, vom Übungsbetrieb auszuschliessen.
Ziel unserer Trainings sind einsatzfähige GS-Teams!
Bereich Mantrailing MT
Für den Bereich Mantrailing gelten besondere Anforderungen. siehe hier





