Montag, 01. Februar 2010 19:55 | Alter: 218 Tag(e)
REDOG startet Pilotprojekt Leichensuchhund
REDOG, der Schweizerische Verein für Such- und Rettungshunde, bekannt durch die Ausbildung von Trümmer- und Geländesuchhunden, hat Ende Januar das Pilotprojekt «Ausbildung von Leichensuchhunden» lanciert. Auf die Frage, warum REDOG diese zusätzliche Sparte anbieten wird, antwortet Andréa Engel von der Projektleitung: «Unsere Hunde sollen auch in Zukunft für die Ortung von lebenden Personen ausgebildet werden. In verschiedenen Einsätzen der Vergangenheit wäre es aber ideal gewesen, wenn wir neben den Katastrophenhunden auch einen Leichenspürhund, der nur Leichen und Leichenteile anzeigt, auf der Trümmerlage hätte einsetzen können.» Linda Hornisberger, Projektleiterin, ergänzt: «Es werden bei REDOG ein paar zusätzliche Hunde für diese Sparte ausgebildet. Um Konflikte des Hundes zu vermeiden, werden diese bewusst nicht für die Ortung lebender Personen ausgebildet, und es sollen auch keine Katastrophenhunde umgeschult werden.»
Ende Januar trafen sich 15 Interessierte zu einem ersten zweitägigen Training in der Zivilschutzanlage Sempach LU. Gearbeitet wurde unter der fachkundigen Führung von Ausbildnern aus der Schweiz und Schweden mit so genannten Leichentüchern, also Stoffen, die Leichengeruch enthalten, und künstlichen Substanzen.<s></s>
Für weitere Fragen steht ihnen die Kursverantwortliche Andréa Engel (engel@ich-will-keinen-spamredog.ch) und die Chefin Ausbildung KH von REDOG (hornisberger@ich-will-keinen-spamredog.ch) zur Verfügung. (red)











