Die Katastrophenhunde

- Visp, Gebäudezerstörung
Der Schweizerische Verein für Katastrophenhunde (SVKA) wurde offiziell im 1971 als eine selbständige Sektion der Schweizerischen Kynologischen Gesellschaft (SKG) gegründet. Zu diesem Zeitpunkt bestand diese aus 4 Regionalgruppen: Zürich, Basel, Bern und Innerschweiz.
Im 1988 wurde die Regionalgruppe Wallis (RG VS) offiziell als elfte Gruppe in den SVKA aufgenommen.
Im Jahre 1996, anlässlich seinem 25-jährigen Bestehen, wechselt der SVKA seinen Namen auf einen auch international verständlicheren Namen, welcher ebenfalls auch für Funkkontakte gebraucht werden kann : REDOG (REscue-DOG).

- Randa, Steinschlag
Die Arbeit eines Katastrophenhundeteams (KH-Team) besteht aus dem präzisen Einorten und Anzeigen aller möglichen Gerüche eines lebenden Menschen in den Trümmern. Der Hund zeigt durch Scharren und Bellen dem Hundeführer den Ort an, an dem der menschliche Geruch am Intensivsten ist. Der Hundeführer lässt den gesamten Suchbereich durch seinen Hund absuchen; somit kann man so viele Angaben wie möglich über das Vorhandensein und die Ortung von menschlichen Gerüchen erhalten. Der Hundeführer muss dabei auf die Wind-, Temperatur- und Umgebungsverhältnisse genau achten (innerhalb / ausserhalb eines Gebäudes ; Bauweise ; Keller ; …). Dank seiner Mobilität, seiner Ausdauer und seinem ausgezeichneten Geruchssinn ist der Hund auch heute noch nach wie vor den technischen Ortungsmitteln weit überlegen.

- Oberurnen, Gebäudezerstörung
Der Einsatz eines KH-Teams wird zu einem sehr wichtigen Element wenn es um schnelle Rettung von verschütteten Personen nach z.B. folgender Katastrophen geht: Erdbeben, Steinschlag, Explosion, Einsturz von Gebäuden, Geröll- und Schlammlawinen und weitere…






