Newsfeed: REDOG im Einsatz in Venezuela

Die Rettungskette Schweiz war mit 80 Mitgliedern und acht Such- und Rettungshunde-Teams REDOG im Einsatz in Venezuela. Ihr Auftrag: Überlebende Erdbebenopfer in den Trümmern und retten. Am 2. Juli 2026 kehrten sie zurück.
Spendenkonto für Einsatz Venezuela
Donnerstag, 2. Juli 2026
Nach einer Woche unermüdlichem Einsatz im Erdbebengebiet Venezuela sind die Rettungskräfte der Rettungskette Schweiz und damit auch die REDOG Such- und Rettungshundeteams in die Schweiz zurückgekehrt.
Die Schweizer Rettungskette war eine der ersten europäischen Hilfsorganisationen vor Ort. Ein Team von 80 Spezialistinnen und Spezialisten mit acht Suchhunden sowie 18 Tonnen Rettungsmaterial reiste nach Venezuela.
REDOG unterstützte mit acht Hundeteams, zwei Spezialisten der Technischen Ortung und vier Equipenleiter:innen die Suche nach überlebenden Erdbebenopfern in Venezuela. Sie arbeiteten im Schichtsystem rund um die Uhr bei grosser Hitze und hoher Luftfeuchtigkeit, um Menschen in den Trümmern zu orten. Leider konnten sie keine Überlebenden retten.
Einsätze sind eine grosse Herausforderung für die Hunde
Bei diesem Erdbeben von unglaublichem Ausmass wurden tausende von Menschen vermisst. Unter den Trümmern liegen sehr viele Verstorbene. Hunde müssen mit ihrer hochsensiblen Nase, in den extrem anspruchsvollen Trümmern, bei grosser Hitze und inmitten von sehr vielen Gerüchen nach der Witterung von lebenden Menschen suchen.
"Diese Arbeit ist sehr anstrengend", erklärt Linda Hornisberger, Zentralpräsidentin von REDOG. "Eine regelmässige Ablösung der Hunde ist unabdingbar. In unserer Struktur, bei der immer mindestens zwei Hunde in einer Equipe sind, können Hunde auch immer wieder ausruhen."
Der Entscheid, den Einsatz nach einer Woche zu beenden, wurde sorgfältig abgewogen. Laufend sind neue frische Teams vor Ort eingetroffen, darunter auch Hunde. Sie führen die Sucharbeiten fort.
Sonntag, 28. Juni 2026
Die REDOG Suchhundeteams sind unermüdlich auf der Suche nach überlebenden Erdbebenopfern in Venezuela. Die Rettungsoperationen werden Tag und Nacht fortgeführt. Auch wenn es nach 4 Tagen leider immer unwahrscheinlicher wird, dass man noch Lebende unter den Trümmern findet.
Freitag, 26. Juni 2026
Die Rettungskette Schweiz ist in Caracas eingetroffen. Nach ihrer Ankunft kurz vor Mittag Schweizer Zeit hat die Schweizer Rettungskette in Abstimmung mit den venezolanischen Behörden sofort mit den Vorbereitungen für ihren Einsatz begonnen. Die Sucharbeiten haben am Freitagabend begonnen. Die Einsatzorte werden in enger Zusammenarbeit mit den lokalen Behörden festgelegt.
Das Basislager ist in der Stadt La Guaira, im Norden von Venezuela an der Küste
Donnerstag, 27. Juni 2026
Die Schweiz hat den venezolanischen Behörden ihre Unterstützung angeboten, nachdem diese einen internationalen Hilfsaufruf lanciert hatten. Die venezolanischen Behörden haben das Schweizer Hilfsangebot angenommen und ausdrücklich begrüsst.
Der Einsatz der Rettungskette Schweiz wird nun umgesetzt: Ein Team von 80 Spezialistinnen und Spezialisten mit acht Suchhunden sowie 18 Tonnen Rettungsmaterial reist nach Venezuela.
REDOG unterstützt mit acht Hundeteams und vier Equipenleiter:innen die Suche nach überlebenden Erdbebenopfern in Venezuela. Mit dabei auch zwei Spezialisten der Technischen Ortung.
Der Abflug erfolgt am Freitagmorgen um 02.00 Uhr ab Zürich.
Das ist passiert
Mittwochabend, 24. Juni 2026
Zwei schwere Erdbeben erschüttern Venezuela im Abstand von nur 39 Sekunden. Sie verursachen grosse Zerstörungen und lösen einen landesweiten Notstand aus. Rettungskräfte suchen nach Verschütteten.
Internationale Hilfe wurde zugesagt, unter anderem von den USA und mehreren lateinamerikanischen Ländern. Auch die Schweiz hat Hilfsbereitschaft signalisiert.
Die Erdbeben in Venezuela waren bis in die Schweiz messbar. Die Seismometer des Schweizerischen Erdbebendienstes haben die Erschütterungen deutlich registriert.
Bilder Flughafen Zürich @ Max Strässle





























